SpineMED® — Für eine gezielte Wirbelsegment-Therapie

SpineMED Therapie

Ständige Überbelastungen der Wirbelsäule können dazu führen, dass der Faserring der Bandscheibe verletzt wird. Wird der Bandscheibeninnendruck zu hoch, kann die gelartige Masse aus dem Faserring herausgedrückt werden und auf den Spinalnerv, die Nervenwurzel oder andere empfindliche Strukturen drücken!

Im schweren Falle eines solchen Bandscheibenvorfalls ließ sich früher in der Regel eine Operation nicht vermeiden. In den USA gibt es seit einigen Jahren ein sehr effektives Verfahren, das renommierte Mediziner als Alternative zur Operation von Bandscheibenvorfällen betrachten:

Die spinale Dekompression mit dem SpineMED®-Table.

Mittlerweile wird das Verfahren auch hierzulande in 12 Praxen angeboten und findet bei immer mehr Patienten Zuspruch.

Geeignet für Hals und Lendenwirbelsäule

Mit den herkömmlichen Traktions- oder Streckverfahren ist die SpineMED® Methode nicht zu vergleichen. Vielmehr handelt es sich um ein segmentales Distraktionsverfahren, wobei in liegender Lagerung des Patienten die Zwischenwirbelräume gezielt angesteuert und mechanisch gedehnt werden. Die einwirkenden Kräfte werden mittels Computersteuerung kontrolliert. Ein integriertes Biofeedback-System reagiert dabei auf die Abwehrspannung des Patienten und passt über Sensoren die Zugkraft automatisch an. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass die benötigte Distraktionskraft auch tatsächlich im Zwischenwirbelraum ankommt und seine Wirkung optimal entfalten kann.

Behandlung nach dem Prinzip der Selbstheilung

Der schmerzgeplagte Patient wird aus seiner Schonhaltung herausgeholt und entspannt. Durch den entstehenden Unterdruck in der Bandscheibe kann sich das geschädigte Gewebe zurückziehen, der lokale Stoffwechsel wird angeregt und eine nachhaltige Diskusregeneration und -heilung ist möglich.

Die derzeitigen SpineMED®-Anwender blicken zufrieden auf die effektive Behandlung von mehreren Hundert Patienten zurück: „Die spinale Dekompression kommt bei Prolaps und Protrusion ebenso erfolgreich zum Einsatz wie bei nicht knöchernen Stenosen, Ischialgie, Diskusdegeneration, Facettengelenksyndrom sowie prä- und postoperativ. Sie schließt die Lücke zwischen Akut- und Rehabilitationstherapie.“

Der Therapieverlauf

Die Behandlung wird von den meisten Patienten als angenehm empfunden. Bei richtiger Indikationsstellung ist die Anwendung sicher. Die spinale Dekompression erfolgt in Form einer Kur mit insgesamt etwa 20 Sitzungen á 30 Minuten Behandlungszeit. Die Behandlungskosten können von den Privaten Krankenversicherungen übernommen werden.

Hier finden Sie Details zum Therapieverlauf.



Dr. med. Andreas Venninger
Facharzt für Orthopädie
Handschuhsheimer Landstrasse 11
69221 Dossenheim bei Heidelberg
Tel.: 0 62 21 / 8 72 72 50
http://www.vitalis-orthomed.de